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Geschichte der Namen der Quellen

Die berühmteste Quelle - Kreuzquelle - war zuerst als Salzquelle bekannt, aber den gleichen Namen hatte auch die Ferdinandquelle. Als im Jahr 1749 der Apotheker Damian Schultz aus Tepla ein grosses Kreuz aus Balken in der Nähe der Salzquelle baute und die Quelle mit den Steinquader umkreiste, bekam die Quelle den Namen Kreuzquelle. Die Namen der ersten drei Quellen lesen wir zum erstenmal in Zauschners Buch aus dem Jahr 1766 - Kreuz-, Ambros und Marienquelle.
Die Ambrosquelle hat seinen Namen nach dem fortschrittlichen Abt Jeronym Ambros, der sich um den Zugang dieser Quelle für die Kranken bemühte. Sie wurde auch die Quelle der Liebe genannt. Mit dem grossen Anteil von Eisen hilft diese Quelle den Patienten mit Blutarmut.

Bei der Marienquelle hing früher ein bild der Jungfrau Maria.
Ferdinandquellen, insgesamt sechs, bildeten nur eine Quelle, die Salz oder Auschwitzquelle hiess. Nach dem Vorschlag von Reitenberger bekam sie in 1819 den Namen Kolovratquelle, aber der Stellvertreter Kolovrat war dagegen und wollte den Namen Karlquelle auf die Ehre von Abt Reitenberger. Der gegenwärtige Name ist nach dem König Ferdinand, der als erster 1528 über diese Quelle schrieb.

Karolinquelle in der Nähe der Kirche bekam bei der Entdeckung im Jahr 1809 den Namen Neuquelle. Im jahr 1817 wurde sie mit einer Kuppel mit 8 korinthischen Säulen und zur Ehre der Gattin des damaligen Kaisers Franz I. - Karolin bennant. Unter dieser Kuppel wurde im Jahr 1870 aus Auschowitz zuerst Ferdinand und im Jahr 1912 auch Rudolfquelle ausgeführt, Karolinquelle war nur in Neubad zur Verfügung. Heute ist sie wieder verfügbar in der Trinkhalle.
Rudolfquelle mit ehemaligen Namen Wiesenquelle befand sich auf den Wiesen in Auschowitz. Der Besitzer, ein Auschowitzer Landwirt, wollte nicht den Grundstück verkaufen, obwohl das Kloster ein sehr günstiges Angebot machte. Deswegen kaufte das Kloster ein Grundstück daneben und im Jahr 1902 bohrte man mehrere kleine Quellen in der Umgebung. Die Name ist nach dem Prinz von Franz Josef I. - Rudolf (1858 - 1889).

Waldquelle war sehr lange bekannt und schon 1683 war in der Landkarte als Schneidsäuerling bezeichnet. Nach der Entstehung des Kurortes wurde sie wegen Nachfolgen als Blähungquelle benannt. Erst nach der Ausstattung des Geländes, 1827-28 ist der Name Waldquelle.

In den Parks fliessen die Quellen heraus, die erst im Jahr 1873 entdeckt wurden - Alexandraquelle (Alexandra Mecklenburg - Marienbader Gast) und Alfredquelle (derzeitger Abt Alfred Clementso). Im Pott-tal fliesst Prelatquelle, Dr. Nehr führt sie als Pottquelle an, der heutige Name ist erst ab 1902. Weitere Quellen im Tal haben moderne Namen: Alfa, Beta, Gamma und Delta, nur Putz- und Schirmerquelle sind warscheinlich nach den Entdecker bennant.