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Geschichte der Namen der Quellen
Die berühmteste Quelle - Kreuzquelle - war zuerst als Salzquelle bekannt,
aber den gleichen Namen hatte auch die Ferdinandquelle. Als im Jahr 1749
der Apotheker Damian Schultz aus Tepla ein grosses Kreuz aus Balken in der
Nähe der Salzquelle baute und die Quelle mit den Steinquader umkreiste,
bekam die Quelle den Namen Kreuzquelle. Die Namen der ersten drei Quellen
lesen wir zum erstenmal in Zauschners Buch aus dem Jahr 1766 - Kreuz-,
Ambros und Marienquelle.
Bei der Marienquelle hing früher ein bild der Jungfrau Maria.
Karolinquelle in der Nähe der Kirche bekam bei der Entdeckung im Jahr 1809
den Namen Neuquelle. Im jahr 1817 wurde sie mit einer Kuppel mit 8
korinthischen Säulen und zur Ehre der Gattin des damaligen Kaisers Franz
I. - Karolin bennant. Unter dieser Kuppel wurde im Jahr 1870 aus
Auschowitz zuerst Ferdinand und im Jahr 1912 auch Rudolfquelle ausgeführt,
Karolinquelle war nur in Neubad zur Verfügung. Heute ist sie wieder
verfügbar in der Trinkhalle. Waldquelle war sehr lange bekannt und schon 1683 war in der Landkarte als Schneidsäuerling bezeichnet. Nach der Entstehung des Kurortes wurde sie wegen Nachfolgen als Blähungquelle benannt. Erst nach der Ausstattung des Geländes, 1827-28 ist der Name Waldquelle. In den Parks fliessen die Quellen heraus, die erst im Jahr 1873 entdeckt wurden - Alexandraquelle (Alexandra Mecklenburg - Marienbader Gast) und Alfredquelle (derzeitger Abt Alfred Clementso). Im Pott-tal fliesst Prelatquelle, Dr. Nehr führt sie als Pottquelle an, der heutige Name ist erst ab 1902. Weitere Quellen im Tal haben moderne Namen: Alfa, Beta, Gamma und Delta, nur Putz- und Schirmerquelle sind warscheinlich nach den Entdecker bennant. |
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